KOLO - wie Phönix aus der Asche


Ein Möbel, das wie aus dem Feuer entsprungen scheint. Das Feuer und dessen Produkt birgt immer eine große Faszination.

Verbrannte Oberflächen wirken durch ihre spontane unregelmäßige Oberfläche. Genau diesen Ansatz verfolgten wir bei der Entwicklung des KOLO.


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Ein Möbel ist in erster Linie ein Gebrauchsgegenstand - zumindest in den meisten Fällen. Es erzählt durch seine Form und durch seine Materialität eine Geschichte und spiegelt damit auch die Persönlichkeit seines Besitzers wider. Bei der Entwicklung des KOLO war es uns wichtig, gerade der Materialität einen hohen Stellenwert zuzuschreiben. Unser Anspruch war es, eine Geschichte zu erzählen.


Das Material


Inspiriert durch das Seidenholz, verwendeten wir eine dreidimensional geprägte Sperrholzplatte. Der große Vorteil ist – im Gegensatz zum Seidenholz, das abgeflämmt wird – dass diese Platte nicht abfärbt und sich dadurch für den Möbelbau eignet. Die Oberfläche wird durch eine spezielle Prägetechnik, die vom Seidenholz inspiriert ist, hergestellt. Mit enormen Druck entsteht eine dreidimensionale Oberfläche, die haptisch erlebbar wird. Ein Material, das neue Denkweisen in der Fertigung fordert.



Die Herangehensweise


Anders als bei herkömmlichen Platten muss ganz zu Beginn festgelegt werden, welches Segment der Oberfläche an welcher Stelle des Möbels später abgebildet sein soll. Wichtig war uns, dass die umlaufende Oberfläche des KOLO nahtlos ist, um dem Bild einer authentischen Verbrennung gerecht zu werden.


Jedes Segment und damit auch jedes Möbel, ist von der Oberfläche individuell und unterscheidet sich durch die Struktur, aber auch durch seine Lackierung. Dieser Arbeitsvorgang ist kongruent wie bei der Bearbeitung von Massivholz, bei dem ein besonderes Augenmerk auf die Holzstruktur gelegt wird.


Die Prägung


Die Oberfläche überzeugt durch die natürlich wirkenden Höhenunterschiede. Darauf fallendes Licht lässt die Oberfläche lebendig werden. Man verspührt sofort das Gefühl, mit den Fingerspitzen die Struktur begreifen zu wollen. Das Thema der Haptik wird immer wichtiger, denn die meisten Gegenstände, die uns umgeben, sind glatt und homogen.

Wer kennt nicht das schöne Gefühl, in einen Leinensack auf dem Markt voll mit Reis, Hirse oder Körnern zu greifen? Genau diese Faszination und dieses Gefühl wollen wir mit unserem haptischen Möbel transferieren.